Von vielen bereits abgeschrieben, qualifizierte sich Christof Duffner 1999 durch einen zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften noch im letzten Moment für das WM-Aufgebot des Deutschen Ski-Verbandes (DSV). Dank seiner ansteigenden Leistungskurve kam der Schwarzwälder in der Ramsau dann sogar in allen Wettbewerben zum Einsatz und hatte nicht unwesentlichen Anteil am Titelgewinn des DSV-Teams auf der Großschanze in Bischofshofen. Damit hatte der perfekteste Stilist unter den V-Springern bewiesen, daß er nach wie vor das Potential zu einem Klassespringer hat, nachdem in den beiden Jahren zuvor aufgrund bescheidener Ergebnisse schon befürchtet werden mußte, daß er den Anschluß an die internationale Spitze ganz verlieren würde.
Entdeckt wurde Christof Duffner von seinen beiden Onkels Rudi und Sepp Huber, die früher selbst Springer waren. Als Zehnjähriger machte er seine ersten Sprünge auf einer 20-m-Schanze, und wenig später trat er dem SC Schönwald bei. Der junge Springer erntete häufig Spott, denn immer wieder hatte er Probleme mit der Parallel-Technik, brach ...
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