Helga Dudzinski ist Münchnerin und wurde im Jahre 1930 als Tochter eines bayrischen Staatsbeamten in München geboren.
Mit acht Jahren begann sie mit dem Schlittschuhlaufen, und wie sie in der Schule und in allen Lagen des Lebens anderen nicht nachstehen mochte und mag, sondern vielmehr wenn möglich die Erste und Beste zu sein bestrebt ist, so war es auch im Schlittschuhlaufen. Unermüdlich übte sie zunächst, um es besser zu können als ihre Freundinnen und Mitschülerinnen, aber bald erwachte der Ehrgeiz, sich einen Namen unter den Grössen der Eisbahn zu erringen. Mit Verbissenheit übte sie die Pflichtfiguren und schwierigen Bogen, die Sprünge und Pirouetten, bis sie ihr Lehrer für konkurrenzfähig erklärte, sich mit den Meisterinnen im Eiskunstlauf zu messen. Seitdem lebt sie dieser Kunst, und nicht nur dieser, sondern auch dem Tanz, sie lässt sich im Ballet ausbilden, um später zur Bühne gehen zu können. So ist ihr Tag voll besetzt, denn allein ihre Uebungen auf dem Eis nehmen täglich fünf Stunden in Anspruch.
Bei den Deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften 1948/49 im Garmischer Olympiastadion schien sie endlich ihr gestecktes Ziel erreichen zu sollen: ...
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