
| Geburtstag: | 28. November 1954 München |
| Klassifikation: | Kulturpolitiker, Philosoph, Kulturwissenschaftler, Hochschullehrer |
| Nation: | Deutschland - Bundesrepublik |
Internationales Biographisches Archiv 11/2009 vom
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 49/2011
Julian Nida-Rümelin wurde am 28. Nov. 1954 in München als Sohn des Malers und Bildhauers Rolf Nida-Rümelin geboren. Er wuchs in einem Künstlerhaushalt im Stadtteil Bogenhausen auf. Auch sein Großvater Wilhelm war Bildhauer. N.s Schwester Martine ist Professorin für Philosophie an der Universität Fribourg in der Schweiz.
Nach dem Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium in München studierte N. ab 1975 Philosophie, Physik, Mathematik und Politikwissenschaften in München und Tübingen. 1983 wurde er beim Münchner Wissenschaftstheoretiker Wolfgang Stegmüller in der Fächerkombination Philosophie, Politikwissenschaft, Logik und Wissenschaftstheorie über "Rationalität und Moralität" promoviert (s. c. l.). 1989 habilitierte er sich mit einer "Kritik des Konsequentialismus".
1984-1989 unterrichtete N. als Akademischer Rat Politische Philosophie und Ideengeschichte am Geschwister-Scholl-Institut (GSI) der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Nach seiner Habilitation nahm er in München Lehrstuhlvertretungen und eine Gastprofessur an der University of Minnesota in Minneapolis/USA (1991) wahr. Danach war er für zwei Jahre ...
