Werner Düggelin wurde am 7. Dez. 1929 in Siebnen im Kanton Schwyz geboren.
D. studierte an der Universität Zürich "für kurze Zeit und ohne Erfolg" (so D. selbst) Germanistik und Romanistik. Über die Arbeit als Beleuchter beim Schauspielhaus Zürich fand er den Weg zum Theater. Er war als Assistent des Regisseurs Leopold Lindtberg tätig, der ihm 1951 riet, nach Paris zu gehen.
In Paris gründete D. 1952 mit gerade 23 Jahren im Vorstadttheater Asnières eine Theater-Compagnie. 1953 war er bei Roger Blin an der Uraufführung von Samuel Becketts später legendärem Stück "Warten auf Godot" dabei, führte zu dieser Zeit aber auch Regie bei verschiedenen Dokumentarfilmen. Im Jahr darauf wechselte er als Regisseur an das Staatstheater nach Darmstadt (Debüt "Darf ich mitspielen?" von Archard), zwei Jahre später an das Bayerische Staatsschauspiel in München. Daneben leitete er als Gast Inszenierungen u. a. am Berliner Schiller-Theater, am Burgtheater Wien, in Hamburg, Düsseldorf, Zürich und bei den Salzburger Festspielen.
Nach den Jahren der Regietätigkeit am Schauspielhaus Zürich übernahm D. 1968 ...
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