
| Geburtstag: | 13. März 1930 Wendorf/Mecklenburg |
| Klassifikation: | Bildhauer, Plastiker, Objektkünstler |
| Nation: | Deutschland - Bundesrepublik |
Internationales Biographisches Archiv 33/2006 vom
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 36/2011
Günther Uecker, ev., wurde am 13. März 1930 in Wendorf/Mecklenburg als Sohn eines Landwirts geboren. Er wuchs auf der Insel Wustrow auf.
Ab 1951 studierte U. Malerei und Bildende Kunst in Wismar/DDR, in Berlin-Weißensee und von 1955 bis 1958 bei Otto Pankok in Düsseldorf.
Seit 1958 als freischaffender Künstler tätig, führte U. zu dieser Zeit die ersten "Nagelbilder" in die Kunst ein und kultivierte den Nagel zum bevorzugten Gestaltungsmittel. Die gängige Formel vom "Nagelkünstler" wird dem in den folgenden Jahrzehnten erschlossenen Spektrum von Ausdrucksmöglichkeiten allerdings nicht gerecht. U. ist ein Künstler mit scheinbar widersprüchlicher Entwicklung. Von frühen Fingermalereien (1956) spannt sich der Bogen zunächst über drehende Nagelscheiben (ab 1960), Architekturprojekte, Lichträume, organische Nagelformationen (ab 1962) bis zur Übernagelung von Möbelstücken, Radio, Klavier etc. Von 1964 bis 1965 arbeitete U., der 1961 mit Otto Piene und Heinz Mack die Künstlergruppe ZERO gegründet hatte, bevorzugt an Kugeln, Säulen, Scheiben. Inspiration holte er sich u. a. ...
