
| Geburtstag: | 1. Juni 1927 Aurich |
| Klassifikation: | Politiker (unspez.), Verwaltungsjurist |
| Nation: | Deutschland - Bundesrepublik |
Internationales Biographisches Archiv 50/1995 vom
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 44/2000
Herbert Schnoor, ev., wurde am 1. Juni 1927 als Sohn eines Volksschullehrers in Aurich geboren.
Er ging in Aurich und Moordorf zur Schule und studierte nach dem Abitur 1947 in Würzburg und Göttingen Rechtswissenschaften. Zum Dr. jur. promoviert, legte Sch. 1952 die Erste, 1957 die Zweite juristische Staatsprüfung ab.
Berufstätig wurde Sch. 1958 im öffentlichen Dienst des Landes Niedersachsen. Er war Regierungsrat in der Bezirksregierung Stade, ab 1963 kurze Zeit als Beamter im Bundesministerium für Gesundheitswesen tätig und wechselte 1964 in den nordrhein-westfälischen Landesdienst (Referent im Kultusministerium).
SPD-Mitglied ist Sch. seit 1965. Der Eintritt in die Partei soll aus Protest gegen den Konfessionsproporz erfolgt sein. Nach der Ablösung der CDU/FDP-Koalitionsregierung Meyers durch das 1. Kabinett Kühn (Dez. 1966) wurde Sch. persönlicher Referent des Kultusministers. 1969 folgte seine Ernennung zum Ministerialdirigenten und die Versetzung ins nordrhein-westfälische Innenministerium, wo er die Leitung der Personalabteilung übernahm.
1970 holte ihn Johannes Rau (SPD) als Staatssekretär in ...
