
| Geburtstag: | 7. Februar 1927 Montpellier |
| Klassifikation: | Chansonnier, Filmschauspieler, Fernsehschauspieler |
| Nation: | Frankreich |
Internationales Biographisches Archiv 50/2011 vom
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 04/2012
Juliette Gréco wurde am 7. Febr. 1927 in Montpellier geboren. Nach eigenen Aussagen verbrachte sie eine wenig glückliche Kindheit. Der Vater, ein korsischer Polizeikommissar, verschwand aus ihrem Leben, als die Mutter mit beiden Töchtern nach Paris zog. Zeitweise wuchs G. mit ihrer älteren Schwester Charlotte bei den Großeltern mütterlicherseits in Bordeaux auf. Die Mutter, die sich der Résistance angeschlossen hatte, wurde im Sept. 1943 von der Gestapo verhaftet und zusammen mit ihrer Tochter Charlotte in das KZ Ravensbrück deportiert, das sie überlebten. Nach der Verhaftung der Mutter 1943 brachte die französische Polizei G. in das Frauengefängnis von Fresnes, wo sie drei Wochen inhaftiert war.
G. erhielt vor dem Krieg Tanzunterricht an der Pariser Oper und nahm während des Krieges Schauspielunterricht bei Solange Sicard, Pierre Dux und Béatrice Dussane.
Weltruhm als "Muse der Existenzialisten" Durch Vermittlung von Sicard erhielt G. 1942 ihre erste Rolle als Meereswelle in der Théâtre-Français-Produktion von Claudels "Seidenem Schuh". Als ...
