Ein Informationsdienst wie Munzinger ist dazu prädestiniert, die elektronische Datenverarbeitung zu nutzen. Die Texte der ersten Wochenlieferung des Jahres 1982 waren die ersten, die vollständig mit einer elektronischen Texterfassung auf eigener EDV-Anlage verarbeitet wurden. Die Schritte zu einer elektronischen Erfassung, Verarbeitung und Übermittlung der Informationen folgten in immer kürzeren Abständen:
1985 erschien das elektronische Sportarchiv in Zusammenarbeit mit "Bildschirmtext Südwest Datenbank". Ein Jahr später trat der Enkel
des Gründers, Dipl.-Ing. Ernst Munzinger, als technischer Leiter in das Unternehmen ein. Unter seiner Leitung hatte das
"Munzinger Länderarchiv"
als elektronisches Angebot in Kooperation mit Bertelsmann Information Service seine Premiere. 1987 hielt der Personal-Computer
Einzug, und ab 1989 konnten Abonnenten die Munzinger-Daten einerseits automatisch in ihre eigenen Datenbanken einspeisen lassen
und andererseits auf Magnetband oder Diskette beziehen. Neben der schnelleren Aktualisierung machten vor allem die automatisierten
Suchfunktionen das Revolutionäre der neuen Technik aus. Das gespeicherte Wissen wurde um ein Vielfaches schneller und besser
nutzbar. Davon profitierte von Anfang an der neue Dienst
"Pop-Archiv",
den Munzinger seit 1990 in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk anbietet.
Seit 1995 bietet Munzinger seine Dienste auf einer CD-ROM an, die Abonnenten monatlich mit aktualisierten Daten zugestellt wird. Ebenfalls 1995 stand - wieder einmal - ein Umzug an. Die Munzinger-Archiv GmbH arbeitet seitdem in Ravensburg-Oberzell, in einem Neubau, der ganz auf die Bedürfnisse der Firma hin geplant und gebaut wurde.