deutsche Hockeyspielerin; 425-fache Nationalspielerin (Rekordnationalspielerin), Olympiasiegerin 2004, Weltmeisterin 2003 (Halle), vierf. Europameisterin (Feld und Halle), Siegerin Champions Trophy 2006; Spielerin beim Berliner Hockey-Club bis 2013, vielff. dt. Meisterin (Feld und Halle); vierf. DHB-Pokalsiegerin, Europapokalsiegerin der Landesmeister 1997, Europapokalsiegerin der Pokalsieger 2008; Welthockeyspielerin des Jahres 1999; später u. a. Nachwuchstrainerin beim Berliner Hockey-Club; Tochter von Carsten Keller sowie Schwester von Andreas und Florian Keller
Erfolge/Funktion:
378 Länderspiele, 186 Tore
Olympiasiegerin 2004
4-fache Europameisterin (Feld und Halle)
Siegerin Champions Trophy 2006
Welthockeyspielerin des Jahres 1999
* 3. Juli 1977 Berlin
Natascha Keller ist seit Sommer 2010 Deutschlands Rekordnationalspielerin. Die Berlinerin, die auf eine lange familiäre Tradition in diesem Sport zurückblicken kann, gewann im internationalen Damenhockey fast alles, was es zu gewinnen gab. Ein besonderes Highlight ihrer Karriere war natürlich der Olympiasieg 2004, durch den sie mit ihrem Vater Carsten (Olympiasieger 1972) und ihrem Bruder Andreas (Olympiasieger 1992) gleichziehen konnte. Darüber hinaus gab es Triumphe bei EM und Champions Trophy, und auch auf Vereinsebene – die Stürmerin spielt seit ihrer Kindheit beim Berliner HC – war sie außerordentlich erfolgreich, gewann zahlreiche nationale Titel und holte sich auch zweimal den Europapokal. Den anvisierten WM-Titel auf dem Feld verpasste die Berlinerin im Sommer 2010 erneut, für ...