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Wilhelm Pieck

Wilhelm Pieck

deutscher Politiker; Präsident der DDR (1949-1960)
Geburtstag: 3. Januar 1876 Guben
Todestag: 7. September 1960 Berlin
Nation: Deutschland (DDR)

Internationales Biographisches Archiv 39/1960 vom 19. September 1960


Blick in die Presse

Wirken

Wilhelm Pieck wurde am 3. Jan. 1876 in Guben in der Mark Brandenburg als Sohn eines Tischlers geboren. Er wurde ebenfalls Tischler und ging auf "die Walz". 1894 trat er zunächst dem Holzarbeiterverband, 1895 in Marburg der SPD bei. Er ließ sich in Bremen nieder, wo er als Parteifunktionär bald eine Rolle spielte und von 1906 - 1910 als Abgeordneter in der Bremer Bürgerschaft saß.

1907 besuchte er die zentrale Parteischule in Berlin, an der Rosa Luxemburg unterrichtete. Durch sie gewann er Anschluß an die linke Gruppe der SPD, zu der Karl Liebknecht, Franz Mehring und Clara Zetkin gehörten. P. wurde nun berufsmäßiger Parteifunktionär.

Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges, als die Mehrheit der SPD für die Kriegskredite stimmte, inszenierte P. eine Anti-Kriegsdemonstration des linken Parteiflügels vor dem Reichstag. Diesen Kampf führte er - aus allen sozialdemokratischen Parteiämtern entlassen - fort, bis er verhaftet und an die Front geschickt wurde. Er entzog sich jedoch dem Militärdienst durch die Flucht nach Holland, ...


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