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Ludwig Renn

deutscher Schriftsteller
Geburtstag: 22. April 1889 Dresden
Todestag: 21. Juli 1979 Berlin
Nation: Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 35/1979 vom 20. August 1979


Blick in die Presse

Wirken

Arnold Friedrich Vieth von Golssenau, Sohn eines Gymnasialsprofessors und königlich-sächsischen Prinzenerziehers und einer großbürgerlichen russischen Mutter ist unter dem Pseudonym Ludwig Renn schriftstellerisch an die Öffentlichkeit getreten. Er trat 1910 als Fahnenjunker in das 1. Leib-Grenadierregiment Nr. 100 in Dresden ein. Mit ihm machte er den Ersten Weltkrieg mit. Nach Kriegsschluß nahm er als Hauptmann seinen Abschied, gehörte 1919-20 der Dresdener Schutzpolizei an und trieb volkswirtschaftliche und juristische Studien. 1928 trat er in die KPD ein. Noch 1928 erschien sein weltberühmter literarischer Erstling "Krieg", der sieben Monate nach Erscheinen eine Auflage von 100 000 erreichte und in 39 Sprachen übersetzt wurde.

Im Gegensatz zu Remarques fast gleichzeitig erschienenem Buch "Im Westen nichts Neues", mit dem er oft verglichen wurde, hat R.s sachlicher, unbestechlicher Erlebnisbericht keine irgendwie geartete, z.B. pazifistische Tendenz. R. beschränkte sich darauf, ein möglichst objektives Bild des Geschehens zu zeichnen. Er schrieb selbst dazu: "Mein Buch... hat vor dieser Entscheidung (für den Kommunismus) seine heutige Form bekommen. ...


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