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MUNZINGER Personen

Emil J. Gumbel

Mathematiker u. Statistiker
Geburtstag: 18. Juli 1891 München
Todestag: 10. September 1966 New York/N.Y.
Nation: Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 21/1953 vom 11. Mai 1953


Blick in die Presse

Wirken

Emil Gumbel wurde am 18. Juli 1891 in München geboren. Er studierte Mathematik und Statistik an den Universitäten München und Berlin und promovierte im Jahre 1914 zum Dr. phil. Er war im Jahre 1913 Assistent an der Universität München. Von 1916-1918 machte er zwei praktische Jahre im Maschinenbau mit. Im Jahre 1923 habilitierte er sich als Dozent für Statistik an der Universität Heidelberg, wo er 1930 a.o. Professor wurde.

Im Jahre 1916 hatte G. das statistische Werk "Die Methoden der Interpolation des Bevölkerungsstandes" herausgegeben. Nach dem 1. Weltkrieg schrieb er mehrereBücher pazifistischen Inhalts, u.a. "Vier Jahre Lüge" (1919), "Vier Jahre politischer Mord" (1922), "Das Stahlband des Krieges" (1924), "Verschwörer" (1924), "Weissbuch über die Schwarze Reichswehr" (1925), "Vom Russland der Gegenwart" (1927), "Les crimes poliques en allemagne" (1931) und "Lasst Köpfe rollen" (1931). Aus diesem Grunde war er der erste Universiätslehrer, den die Nationalsozialisten seines Amtes enthoben. ...


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