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Thomas Kardinal Tien Chen-sin

chinesischer Geistlicher
Geburtstag: 24. Oktober 1890 Changtsiu
Todestag: 24. Juli 1967 Taipeh
Nation: China, Volksrepublik

Internationales Biographisches Archiv 43/1967 vom 16. Oktober 1967


Blick in die Presse

Wirken

Thomas Tien Chen-sin wurde am 24. Okt. 1890 in Changtsiu in der Diözese Yangku geboren. Sein Vater, Lehrer für chinesische Literatur, ließ seinen Sohn erst taufen, als er 11 Jahre alt war.

Mit 28 Jahren wurde T. zum Priester geweiht. 1929 trat er in die Steyler Missionsgesellschaft ein. Im Juli 1939 wurde er zum Titularbischof von Ruspe und gleichzeitig zum apostolischen Vikar in Yanghu ernannt. Er leitete seine Diözese mit fast nur einheimischem Klerus. Am 10. Nov. 1942 wurde er Bischof von Tsingtau und im Apr. 1946 Erzbischof von Peking. Am 18. Febr. 1946 war er durch Papst Pius XII. bereits in den Kardinalsrang erhoben worden. Er war das bisher einzige chinesische Mitglied des Kardinalskollegiums. In Peking verstand es T., durch Gründung einer Reihe von neuen Pfarreien das Christentum in der chinesischen Hauptstadt - freilich nur vorübergehend - zu festigen.

Nachdem er in den USA von einem schweren Augenleiden Heilung gesucht hatte, weilte er gerade in Schanghai, als die Truppen Mao Tse-tungs Peking besetzten. 1950 ...


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