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MUNZINGER Sport

Jana Bode

deutsche Rennrodlerin
Geburtstag: 1. März 1969 Rochlitz
Klassifikation: Rodeln
Nation: Deutschland
Erfolge/Funktion: Weltmeisterin 1996
WM-Zweite 1997
WM-Dritte 1990, 1991
Europameisterin 1996

Internationales Sportarchiv 22/1997 vom 19. Mai 1997 (fh)
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 42/1998


Jana Bode ist eine der wenigen Leistungssportlerinnen, die 1989 aus der DDR flüchteten und sich nach der Wende in Deutschland gegen die Kolleginnen von einst durchsetzen konnten. 1996 stieg die temperamentvolle Sächsin sogar zur Weltmeisterin auf. Die vom alten System als unzuverlässig eingestufte Athletin entwickelte sich vom Nervenbündel mit Höhen und Tiefen zu einer zielbewußten Sportlerin, die sich schwor: "Alles was war, da denkst' nicht dran." Und sie handelte eisern nach dem Grundsatz: "Ich schau jetzt nach vorn."

Laufbahn

Die aus einer sportbegeisterten Familie stammende Jana Bode - sowohl ihre Mutter Petra, als auch ihre Schwester Petra gehörten in der DDR zur nationalen Spitze im Schwimmen - begann 1979 in Oberhof mit dem Rennrodeln. Ihre Karriere schien nach dem ersten großen Erfolg, dem Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft 1987, schon wieder zu Ende, wurde sie doch von ihrem "Leistungsauftrag entbunden", weil sie am Westen "einiges besser gefunden" hatte. "Mir ...


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