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Swamp Music



Pop-Archiv International 00/1989 vom 15. 1989 (Roland Schmitt)


Eigentlich nichts weiter als eine andere Bezeichnung für "Cajun Music", taucht jedoch in jüngster Zeit wieder öfters auf, möglicherweise aus verkaufsstrategischen Gründen. "Swamp" (dt. "Sumpf") kennzeichnet die typische Flußlandschaft des Mississippi in Louisiana mit seinen "bayous" (den Flußarmen der Mississippi-Sümpfe). "Swamp Music" kann auch als Synonym für die Musik Louisianas im allgemeinen betrachtet werden, die sich nicht nur auf "Cajun" beschränkt, sondern auch Blues-, Rock'n'Roll- und Country & Western-Varianten vorweisen kann. Prominentester Vertreter der S. außerhalb Louisianas wurde Ende der 70er Jahre Dave Allan (geb. am 10. März 1938 in Rayne/Church Point), der mit seiner Cajun-Version des Chuck Berry-Titels "Promised Land" in England Erfolg hatte. Er findet sich auch auf dem ausgezeichneten Sampler "Another Saturday Night", der einen breiten Querschnitt verschiedenster Popmusikstile Louisianas Mitte der 70er bietet. In jener Zeit bezeichnete Tony Joe White (geb. am 23. Juli 1943 in Oak Grove) seine Mischung aus Rhythm & Blues und Cajun Music als "Swamp Rock". Er konnte mit "Roosevelt & Ira Lee"...


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