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MUNZINGER Pop

Ska (-Rock)



Pop-Archiv International 01/1990 vom 15. Januar 1990 (Reimund Bach)


Die End-70er gehen in die Geschichte der populären Musik ein als Wiederaufleben des alten Rock mit neuen Zeichen. Die 1977/78 aktiven Sucher nach "neuem Alten" wurden auch fündig im Ska, einer Urform des Reggae, mit schnellerer Gangart. Der Ska entstand Ende der 50er Jahre auf Jamaika und war eine stark vom Rhythm & Blues beeinflußte Weiterentwicklung des 'mento', einer einheimischen Spielart des 'Calypso'. 'Prince' Buster, Owen Gray und der gebürtige Kubaner Laurel Aitken ("The Godfather Of Ska") zählten damals zu den Stars. Letzterer siedelte Anfang der 60er Jahre nach Großbritannien über und brachte - allerdings fast nur unter den farbigen Jugendlichen - eine erste kleine Ska-Welle (unter dem Namen 'Bluebeat') mit ins Rollen.

Auf den britischen Inseln fanden sich also Ende der 70er Jahre - im Gefolge der Punk- und Reggae-Welle - Bands zusammen, die alte und neue Stücke im Ska-Rhythmus mit viel Fun und einem typischen 'outfit' vor einem schnell begeisterten Publikum spielten. Die Musik ist ausgestattet mit einigen Punk-Elementen wie dem Stakkato-Sprechgesang, gehämmertem Schlagzeug plus Bläsern hier und da, die gemeinsam mit spitzen, scharfen Gitarren die ...


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