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KDG

Fritz Geißler

Geburtstag: 16. September 1921
Todestag: 11. Januar 1984
Nation: Deutschland

von Vera Grützner



Fritz Geißler - Biogramm

Fritz Geißler, geboren am 16. September 1921 in Wurzen/Sachsen, begann seinen beruflichen Weg mit einer vierjährigen Lehrzeit in der Stadtpfeiferei Naunhof bei Leipzig (1936–39). Er betätigte sich zunächst als Tanz- und Unterhaltungsmusiker; daneben nahm er in Leipzig privaten Unterricht in Violine und Musiktheorie bei Adolf Neuhaus. Seine musikalische Ausbildung wurde durch Kriegsdienst und Gefangenschaft (1940–48) unterbrochen. 1948–50 studierte er an der Musikhochschule Leipzig Viola bei Arnold Matz sowie Musiktheorie und Komposition bei Max Dehnert und Wilhelm Weismann. Nach einer einjährigen Tätigkeit als Bratscher im Sinfonieorchester Gotha entschied er sich für die kompositorische Laufbahn und studierte 1951–53 an der Musikhochschule Berlin-Charlottenburg bei Boris Blacher, Friedrich Noetel und Hermann Wunsch.

1954–64 lehrte Geißler Musiktheorie an der Universität Leipzig (bis 1958 als Lehrbeauftragter, dann als Lektor). 1965–70 war er Dozent für Komposition an der Musikhochschule Leipzig. Anschließend betätigte er sich freiberuflich bzw. als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Dresden, bis er 1974 eine Professur für Komposition an der Leipziger Musikhochschule erhielt. Seine Lehrtätigkeit gab er 1978 aus Krankheitsgründen auf.

In den 50er-Jahren komponierte er überwiegend kammermusikalische Stücke, kleinere Orchesterwerke ...


Der Artikel über Fritz Geißler ist nur einer von derzeit mehr als 800 Artikeln über Leben und Werk der wichtigsten internationalen Komponisten seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Das „KDG – Komponisten der Gegenwart“ bietet übersichtliche Grundinformationen, Biographie und Werküberblick sowie zu mehr als 180 Komponisten auch ausführliche Darstellungen mit Notentafeln, Werkverzeichnis und mehr.
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