Bruno Bettelheim entstammte einer großbürgerlichen jüdischen Wiener Familie.
An der Universität seiner Heimatstadt studierte er Philosophie und Psychologie. 1938 wurde er zum Dr. phil. promoviert.
Nach einer mehrjährigen Lehranalyse hatte er bereits erste Erfahrungen als Psychoanalytiker gesammelt, als er im Frühjahr 1938, nach der nationalsozialistischen Machtergreifung in Österreich wegen seiner jüdischen Abstammung verhaftet und etwa ein Jahr in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald inhaftiert wurde, ehe er 1939 in die Vereinigten Staaten emigrieren konnte. Die Extremsituation des KZ-Erlebnisses, die er als psychoanalytisch geschulter Beobachter erleiden mußte, wurde für ihn zum entscheidenden Anstoß für seine spätere wissenschaftliche und therapeutische Tätigkeit.
In den USA war B. zunächst als Forschungsassistent an der Universität Chicago tätig, danach von 1942-44 als ao. Prof. für Psychologie am Roxford College (Illinois). 1944 kehrte er nach Chicago zurück, war dort bis 1947 zunächst Assistenzprofessor für Kinder- und Jugendpsychologie, -psychiatrie und -pädagogik, dann ao. Prof. ...
Die Biographie von Bruno Bettelheim ist nur eine von derzeit fast 38.000, die in unseren biographischen Datenbanken Personen, Sport und Pop verfügbar sind. Wöchentlich bringen wir neue Portraits, publizieren redaktionell überarbeitete Texte und aktualisieren darüberhinaus Hunderte von Biographien.
Unsere Datenbanken sind unverzichtbare Recherchequelle für Journalisten und Publizisten, wertvolle Informationsquelle für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, Grundausstattung für jede Bibliothek und unerschöpfliche Fundgrube für jeden, der mit den Zeitläuften und ihren Protagonisten Schritt halten will.