Hilmar Kopper wurde am 13. März 1935 als zweites von vier Kindern eines Gutsbesitzers in Oslanin, Westpreußen, unweit von Danzig, geboren. Der Vater bewirtschaftete dort rund 2.000 Morgen (über 500 Hektar) Land. Die Familie wurde vertrieben und kam 1945 nach Lübeck. K. gehört der kalvinistischen Reformationsbewegung der Mennoniten an.
Da sein Vater als Vertriebener nur K.s älterem Bruder ein Studium finanzieren konnte, absolvierte K. auf Anraten des Vaters ("eine Banklehre kann nie schaden") nach dem Abitur 1954 in Köln eine Banklehre. K. hatte sich zuvor auch für den Bauernberuf oder ein Architekturstudium interessiert. Die Ausbildung erfolgte in der Filiale Köln-Mülheim bei der damaligen Rheinisch-Westfälischen Bank. Diese war 1952 mit Sitz in Düsseldorf als eines von drei Regionalinstituten entstanden, welche vorübergehend an die Stelle der Deutschen Bank getreten waren. Diese hatte sich bald nach der Gründung 1870 zum führenden nationalen Institut und maßgeblichen Finanzier der deutschen Industrie entwickelt. 1945 wurde die Deutsche Bank von den Alliierten stillgelegt und 1947 zerschlagen. 1957 gelang unter der ...
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