israelischer Mediziner und Zellbiologe; Nobelpreis für Chemie 2004 zus. mit A. Hershko und I. Rose für die Entdeckung des Ubiquitin-abhängigen Proteinabbaus; Prof. am Technicon in Haifa; Leiter des Rappaport Institute for Medical Research 1994-2000 und danach des Rappaport Familiy Institute for Research in Medical Sciences
* 1. Oktober 1947 Haifa
Herkunft
Aaron Ciechanover wurde am 1. Okt. 1947 in Haifa geboren. Sein Vater, ein Rechtsanwalt, und seine Mutter, eine Englisch-Lehrerin, waren vor dem Zweiten Weltkrieg aus Polen nach Isarel ausgewandert. Beide starben relativ früh, so dass C. von seiner Tante und seinem ältesten Bruder aufgezogen wurde. Dieser brachte es später zum Rechtsberater im Verteidigungsministerium und zum Generaldirektor im Außenministerium.
Ausbildung
Nach dem Besuch weiterführender Schulen begann C. 1965 im Rahmen seines Militärdienstes ein Medizinstudium an der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität, schloss 1974 mit dem Grad eines M.D. ab und diente weitere drei Jahre als Militärarzt. Nach einem anschließenden Graduiertenstudium am Technion (Israel Institute of Technology) in Haifa promovierte er 1981 unter Avram Hershko zum Ph.D.
Wirken
Nach einem Forschungsaufenthalt 1982-1984 als "postdoctoral fellow" am Biologie-Department des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und zwei weiteren Jahren am MIT in Boston kehrte C. nach Israel zurück. 1986 erhielt er ...