Aleqa Hammond

grönländ. Politikerin; Ministerpräsidentin April 2013 - Okt. 2014; Vorsitzende der Siumut 2009 - Okt. 2014; Ministerin für Finanzen und Auswärtige Angelegenheiten 2007-2008; Ministerin für Familie und Justiz 2005-2007

* 23. September 1965 Narsaq

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 33/2015

vom 11. August 2015 (kg)

Herkunft

Aleqa Hammond wurde am 23. Sept. 1965 in Narsaq in Nordgrönland als erstes Kind einer Inuitfamilie geboren. Ihr Name bedeutet in der Inuit-Sprache "große Schwester für jüngere Brüder" (vgl. taz.de, 13.3.2013). Nachdem ihr Vater Piitaaraq Johansen bei einem Jagdunfall ums Leben gekommen war, wuchsen die damals siebenjährige H. und ihre beiden jüngeren Brüder mit ihrer Mutter Ane Marie Hammond in Uummannaq, der Heimatstadt der Mutter, in großer Armut auf.

Ausbildung

Ab 1972 besuchte H. die Volksschule. Mit 15 Jahren ging sie auf Reisen, die sie durch etwa 50 Länder führten. 1985 besuchte sie die Nachschule, eine spezielle dänische Schulform, in Ellekilde/Dänemark und bereiste anschließend die USA und Kanada. 1987 bis 1989 ging sie zur HF-Schule in Aasiaat und studierte von 1989 bis 1991 am Artic College Iqaluit in der kanadischen Inuit-Provinz Nunavat, dann 1991 bis 1993 an der Universität Grönland.

Wirken

Berufliche Tätigkeiten in der Tourismusbranche

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