Arno Gruen

Schweizer Psychoanalytiker und Autor; wissenschaftliche Schwerpunkte: Empathie, Gehorsam, Gewalt sowie Terrorismus; Veröffentl. u. a.: "Der Verrat am Selbst", "Der Wahnsinn der Normalität", "Falsche Götter", "Der Verlust des Mitgefühls", "Der Fremde in uns", "Der Kampf um die Demokratie. Der Radikalismus, die Gewalt und der Terror"

* 26. Mai 1923 Berlin (Deutschland)

† 20. Oktober 2015 Zürich

, , , ,

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 42/2013

vom 15. Oktober 2013 (mf), ergänzt um Meldungen bis KW 43/2015

Herkunft

Arno Gruen wurde am 26. Mai 1923 in Berlin geboren. Die Mutter war eine staatenlose Russin, der Vater ein polnischer Sozialist und Geschäftsmann. G. emigrierte 1936 mit den Eltern über Polen und Dänemark in die USA. G. selbst erhielt später die amerikanische und die Schweizer Staatsbürgerschaft.

Ausbildung

G. besuchte in Berlin und Amerika die Schulen, nahm als US-Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und absolvierte dann in den Vereinigten Staaten ein Psychologiestudium. 1951 wurde er an der New York University bei Theodor Reik promoviert.

Wirken

Medizinische Karriere, Einordnung und Schwerpunkte als Autor

Medizinische Karriere, Einordnung und Schwerpunkte als AutorDie Berufstätigkeit begann G. 1958 in New York City als niedergelassener Psychotherapeut ...