Bridget Riley

britische Künstlerin; wurde nach pointillistischen Anfängen zu einer der zentralen Vertreterinnen der "Op-Art"-Kunst mit zunächst schwarzweißen, später farbigen Werken

* 24. April 1931 London

Herkunft

Bridget Riley wurde am 24. April 1931 in London als Tochter eines Armeeoffiziers geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Cornwall auf.

Ausbildung

Nach dem Besuch von Schulen in Cornwall, Buckinghamshire und dem Cheltenham Ladies' College studierte R. 1949-1952 in London bei Sam Rabin am Goldsmith's College of Art und 1952-1955 am Royal College of Art. Bis 1959 bildete sie sich bei Maurice de Sausmarez an der Thubron Summer School in Norfolk weiter.

Wirken

Künstlerische Einordnung

Künstlerische Einordnung R. gilt neben Victor Vasarély als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der sog. "Op Art" (vgl. SZ, 20.8.2019). "Op Art" (Optical Art; dt. Optische Kunst) spielt mit der optischen Wahrnehmung des Betrachters, indem durch komplexe geometrische Muster und Farben irritierende optische Effekte wie z. B. Augenflimmern und der Eindruck von Bewegung oder Schwingung erzeugt werden. Laut R. selbst setzten die Bilder dadurch Energien frei (vgl. art, 4/2020) und die Süddeutsche Zeitung (18.9.2019) resümierte, dass es der Künstlerin bei ihren aus Linien, Streifen, Rhomben, Wellen und Kreisen aufgebauten Bildkompositionen nie um die Erzeugung ...