Brunhilde Hanke

deutsche Politikerin; Mitglied des Staatsrates der DDR 1964-1990; Abgeordnete der Volkskammer der DDR 1963-1990; Oberbürgermeisterin von Potsdam 1961-1984

* 23. März 1930 Erfurt

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 47/2014

vom 18. November 2014 (kg)

Herkunft

Brunhilde Hanke (geb. Anweiler) wurde am 23. März 1930 in Erfurt als Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Der Vater war Dreher.

Ausbildung

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte sie den Beruf einer Näherin. Später (1951/1952) studierte sie ein Jahr an der Zentralschule des Komsomol (der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion) in Moskau. 1954 begann sie ein Fernstudium an der Parteihochschule "Karl Marx" beim Zentralkomitee (ZK) der SED, das sie 1960 als Diplomgesellschaftswissenschaftlerin abschloss.

Wirken

Karrierebeginn in FDJ und SED

Karrierebeginn in FDJ und SEDDie 15-jährige H. schloss sich kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Mitte 1945 dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) an, der in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone von der Militäradministration zugelassen worden war und der nach Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Okt. 1949 zur Dachorganisation der Einzelgewerkschaften wurde. Ein Jahr später, 1946, nachdem die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in der Sowjetischen Besatzungszone zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) zwangsvereinigt worden waren, trat ...