Charlotte Rampling

britische Schauspielerin; Filme u. a.: "Die Verdammten", "Stardust Memories", "Signs", "Swimming Pool", "Charlotte Rampling: The Look", "45 Years", "Hannah"

* 5. Februar 1946 Sturmer/Cambridgeshire

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 19/2022

vom 10. Mai 2022 (mf), ergänzt um Meldungen bis KW 10/2024

Herkunft

Charlotte Tessa Rampling wurde am 5. Febr. 1946 in Sturmer geboren. Ihr Vater Godfrey war Berufsoffizier und Colonel bei der NATO. Er hatte bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin mit der britischen 4 x 400-Meter-Staffel eine Goldmedaille gewonnen. Bedingt durch die beruflichen Wechsel des Vaters wuchs R. auf verschiedenen europäischen NATO-Stützpunkten auf. Sie wurde sehr streng erzogen. Die Mutter († 2001) war Malerin. R.s drei Jahre ältere Schwester Sarah beging 1966 Selbstmord, was aber von R. und ihrem Vater aus Rücksicht auf die durch einen Schlaganfall beeinträchtigte Mutter bis zu deren Tod verschwiegen wurde. Offiziell galt bis dahin als Todesursache eine Gehirnblutung. Unter dem Familiengeheimnis litt R. sehr, hatte mit Depressionen zu kämpfen und nahm jahrelang Antidepressiva. Über dieses Ereignis und die Auseinandersetzung damit berichtete sie in ihrer auf Französisch verfassten Autobiographie "Qui je suis" ...