Christoph Ransmayr

österreichischer Schriftsteller; Kulturredakteur und freier Schriftsteller ab 1982; Werke u. a.: "Die Schrecken des Eises und der Finsternis", "Die letzte Welt", "Morbus Kitahara", "Der fliegende Berg", "Atlas eines ängstlichen Mannes", "Cox oder der Lauf der Zeit", "Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten"

* 20. März 1954 Wels/Oberösterreich

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 48/2018

vom 27. November 2018 (se), ergänzt um Meldungen bis KW 09/2024

Herkunft

Christoph Ransmayr wurde am 20. März 1954 als Sohn eines Volksschullehrers in Wels/Oberösterreich geboren und wuchs mit drei Geschwistern in Roitham bei Gmunden am Traunsee auf. Sein Großvater arbeitete als Salzschleusenwärter (Fallmeister). Vom Vater wird berichtet, er habe als "Armenschüler" die ihm angebotene elitäre Napola-Ausbildung ausgeschlagen, weil er mit dem nationalsozialistischen Staat nichts zu tun haben wollte.

Ausbildung

R. besuchte die Volksschule in Roitham und die Hauptschule in Gmunden. Die Matura machte er 1972 am Stiftsgymnasium Lambach. Bis 1978 studierte er Philosophie und Ethnologie an der Universität Wien.

Wirken

Journalistische und erste schriftstellerische Arbeiten

Journalistische und erste schriftstellerische ArbeitenZunächst war R. journalistisch tätig und wurde 1978 Kulturredakteur der Wiener Monatszeitschrift ...