Dana Grigorcea

schweizerisch-rumänische Schriftstellerin; Romane, Novellen, Erzählungen, Bilderbücher, Essays, Reportagen, Kolumnen; wichtigste Werke: "Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit", "Die nicht sterben"

* 11. November 1979 Bukarest (Rumänien)

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Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 28/2021

vom 13. Juli 2021 (mf), ergänzt um Meldungen bis KW 11/2024

Herkunft

Dana Grigorcea wurde am 11. Nov. 1979 als einziges Kind eines Bauingenieurs und einer Arabistin in Bukarest geboren. Früh kam sie mit der deutschen Sprache in Berührung, weil ihre Kinderfrau nur Deutsch mit ihr sprach. G.s Urgroßvater, Anibal Teodorescu, war Bürgermeister von Bukarest, als Rumänien noch ein Königreich war. G.s Urgroßtante, Veronica Micle, war Dichterin und die Muse des rumänischen Nationaldichters Mihai Eminescu.

Ausbildung

Ihre bürgerliche Familie veranlasste, dass G. die in Ceauşescus Diktatur vergleichsweise wenig indoktrinierte Deutsche Schule in Bukarest besuchte, wo sie 1997 ihr Abitur ablegte; den Sturz des kommunistischen Regimes von N. Ceauşescu 1989 hatte G. in Rumänien miterlebt. 1998-2002 studierte sie deutsche und niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel (Abschluss M. A.). Nach einem Auslandssemester an der Universität Gent folgte ein Studium der Theater- und Filmregie an der Erasmus-Hochschule Brüssel. 2004 beendete sie an der Donau-Universität Krems zusätzlich den Masterstudiengang in Qualitätsjournalismus.

Wirken

Nach dem Studium ...