Doron Rabinovici

österreichischer Schriftsteller, Essayist und Historiker; Protestaktionen und politische Streitschriften gegen rechtspopulistische Politik, Antisemitismus und Rassismus; Veröffentl. u. a.: "Credo und Credit", "Ohnehin", "Andernorts", "Die Außerirdischen"

* 2. Dezember 1961 Tel Aviv (Israel)

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 16/2019

vom 16. April 2019 (se), ergänzt um Meldungen bis KW 04/2024

Herkunft

Doron Rabinovici wurde am 2. Dez. 1961 als Sohn zweier Holocaust-Überlebender in Tel Aviv geboren. Sein Vater David stammte aus dem damals rumänischen Moldawien und flüchtete 1944 auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina. Seine Mutter Schoschana (Susanne-Lucienne) war aus Wilna und schrieb über ihr Überleben im Vernichtungslager das Buch "Dank meiner Mutter". 1964 übersiedelte die Familie nach Wien, wo der Vater als Handelsagent tätig war und R. zusammen mit seinem sechs Jahre älteren Bruder auch aufwuchs. Der Bruder, ein Arzt, kehrte später nach Israel zurück.

Ausbildung

Nach der Matura (1979) studierte R. bis 1991 Medizin, Psychologie, Ethnologie und Geschichte an der Universität Wien. 2000 promovierte er dort über die Geschichte der Wiener Judenräte zum Dr. phil.

Wirken

R. begann bereits während des Studiums als freiberuflicher Schriftsteller und Essayist in verschiedenen Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien zu publizieren. Nach dem ...