Duncan Haldane

britischer Physiker; Nobelpreis für Physik 2016 zusammen mit J. Michael Kosterlitz (je ein Viertel) und David J. Thouless für ihre "theoretischen Entdeckungen topologischer Phasenübergänge und topologischer Phasen von Materie"; Prof. an der Universität Princeton ab 1990

* 14. September 1951 London

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 46/2016

vom 15. November 2016 (fa)

Herkunft

Frederick Duncan Michael Haldane wurde am 14. Sept. 1951 in London als Sohn eines britischen Arztes geboren. Seine slowenischstämmige Mutter Ljudmila, geb. Renko, kam im österreichischen Ferlach zur Welt und hatte H.s Vater Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Krankenhaus in Österreich kennengelernt.

Ausbildung

H. studiert an der Universität Cambridge, wo er 1973 seinen Bachelor-Abschluss erwarb. 1978 folgte die Promotion zum Ph.D.

Wirken

Akademische Laufbahn

Akademische LaufbahnVon 1977 bis 1981 arbeitete H. am Institut Laue-Langevin im französischen Grenoble. Anschließend wurde er Fakultätsmitglied der privaten University of Southern California in Los Angeles, wo er vom Dozenten (1981-1984) zum ao. Professor und dann zum Professor für Physik (1986-1987) aufstieg. Von 1985 bis 1988 war er bei den AT&T Bell Laboratories in Murray Hill tätig, geichzeitig lehrte er ab 1986 als Professor an der University of California-San Diego (bis 1992). 1990 wurde er ...