Eberhard Gralka

General

* 9. Dezember 1912 Rauscha

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 08/1969

vom 10. Februar 1969

Wirken

Eberhard Gralka wurde am 9. Dez. 1912 in Rauscha, Kreis Görlitz geboren. Im Frühjahr 1932 trat er in eine Polizeischule ein und diente bis 31. 7. 1935 in der preußischen Schutzpolizei. Zu diesem Zeitpunkt wurde er in die im Aufbau begriffene Luftwaffe übernommen, in der er kaum ein Jahr später zum Leutnant befördert wurde. Im Krieg geriet er als Major im Mai 1943 in britische Gefangenschaft, aus der er erst im Oktober 1947 zurückgekehrt ist.

G. trat Ende 1955 in die Bundeswehr ein, zunächst als Referent im Führungsstab der Luftwaffe. Im Sommer 1956 wurde er zum Oberstleutnant, Ende 1958 zum Obersten befördert. 1960-61 kommandierte er das Fernmelderegiment 31. 1961-64 war er Chef des Stabes 2 ATAF. 1961 wurde er Brigadegeneral auf Zeit, eine Beförderung, die an die Dienststelle gebunden ist und nur bei alliierten Stäben vorkommt. 1964-67 arbeitete er im Rahmen der Generalführungsdienste, als Inspizient der Flugsicherung und bei den Radarführungsdiensten der Luftwaffe. Im April 1964 wurde er Brigadegeneral in der Bundeswehr und im Okt. 1967 Generalmajor. Gleichzeitig übernahm er im Herbst 1967 die zweite Luftwaffen-Division. Im März 1968 wurde er Nachfolger Generalmajor ...