Emomalij Rahmon

tadschikischer Politiker; Volksdemokratische Partei Tadschikistans; seit 1992 Staatspräsident, seit 1998 auch Vorsitzender der Volksdemokratischen Partei Tadschikistans (HHDT), zuvor in sowjetischer Zeit Funktionär

* 5. Oktober 1952 Dangara

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 11/2021

vom 16. März 2021 (cs), ergänzt um Meldungen bis KW 21/2023

Herkunft

Emomalij Scharipowitsch Rahmon (bis 2007 Rahmonow) wurde am 5. Okt. 1952 im Dorf Dangara (Distrikt Kuljab/Kulob) in der landwirtschaftlich geprägten Provinz Chatlon im Südwesten der zentralasiatischen Tadschikischen Sozialistischen Sowjetrepublik geboren.

Ausbildung

Nach Schule und Ausbildung arbeitete R. als Elektriker in einer in den 1960er Jahren von den Sowjets errichteten Ölfabrik in Qurghonteppa (Kurgan-Tjube), der Hauptstadt der Provinz Chatlon. Dann folgten der Wehrdienst in der sowjetischen Marine und Tätigkeiten in der Staat, Wirtschaft und Gesellschaft dominierenden Kommunistischen Partei. Dies eröffnete R. ein Studium an der Staatlichen Tadschikischen Lenin-Universität in der Hauptstadt Duschanbe.

Wirken

Sowjet-Funktionär

Sowjet-FunktionärR. stieg im Kader der tadschikischen Kommunisten auf, zeitweise auch im angeschlossenen Gewerkschaftsverband dieser südlichsten Sowjetrepublik. R. leitete über Jahre in der Provinz Chatlon eine Sowchose (landwirtschaftlicher Großbetrieb). 1982 übertrug ihm die Partei die Verwaltungsleitung des Bezirks (Oblast) Kulob mit 400.000 Einwohnern.

Weg in Unabhängigkeit

Weg in UnabhängigkeitR. behielt dieses Amt auch in der Zeit des Umbruchs. 1990 ...