Erich Hackl

österreichischer Schriftsteller; bekannt als literarischer Chronist politischer Repression im 20. Jh.; Werke u. a.: "Auroras Anlass", "Abschied von Sidonie", "Sara und Simón", "Die Hochzeit von Auschwitz", "Familie Salzmann", "Am Seil"; auch Übersetzer und Herausgeber iberischer und iberoamerikanischer Literatur

* 26. Mai 1954 Steyr/Oberösterreich

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 19/2019

vom 7. Mai 2019 (fl), ergänzt um Meldungen bis KW 43/2019

Herkunft

Erich Hackl wurde am 26. Mai 1954 in Steyr/Oberösterreich geboren.

Ausbildung

Er besuchte das Gymnasium in Steyr und studierte Germanistik und Hispanistik in Salzburg, Salamanca und Málaga (Abschluss: Mag. phil).

Wirken

Dozent, Publizist und Übersetzer

Dozent, Publizist und Übersetzer1977-1979 arbeitete H. als Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Complutense in Madrid, danach unternahm er zahlreiche Reisen nach Lateinamerika. 1979-1983 war er als Lehrer für Spanisch und Deutsch in Wien tätig, 1981-1990 unterrichtete er zudem am Romanistik-Institut der Universität Wien. Nach Ableistung seines Zivildienstes beim Österreichischen Informationsdienst für Entwicklungspolitik (1982/1983) ließ er sich in Wien als freier Schriftsteller, Publizist und Übersetzer iberischer und iberoamerikanischer Literatur nieder. Seit 1976 publizierte H. regelmäßig in der linksorientierten Kulturzeitschrift "...