Franz Josef Degenhardt

deutscher Liedermacher und Schriftsteller; Romane u. a.: "Zündschnüre", "Brandstellen", "Für ewig und drei Tage"; Erfolgstitel u. a.: "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"

* 3. Dezember 1931 Schwelm/Westfalen

† 14. November 2011 Quickborn

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 10/2012

vom 6. März 2012 (wk)

Herkunft

Franz Josef Degenhardt kam in Schwelm/Westfalen zur Welt und wuchs in einer "militant-katholischen und antifaschistischen Familie" (Selbstaussage auf www.franz-josef-degenhardt.de) – sein Cousin Johannes Joachim Kardinal Degenhardt war später Erzbischof von Paderborn – mit frühen Bezügen zum sozialistischen Milieu auf.

Ausbildung

Nach dem Abitur am Gymnasium Schwelm (1952) studierte D. bis 1956 in Freiburg und Köln Rechtswissenschaften. 1956 legte er das Erste, 1960 das Zweite Juristische Staatsexamen ab. 1961 ging D. als wissenschaftlicher Assistent an das Institut für Europäisches Recht der Universität Saarbrücken, wo er 1966 mit der Dissertation "Die Auslegung und Berichtigung von Urteilen des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaft" zum Dr. jur. promovierte.

Wirken

Berufliches Wirken als Jurist

Berufliches Wirken als JuristD. verzichtete auf eine Habilitation und ließ sich 1969 in Hamburg als Anwalt nieder. U. a. vertrat er in Prozessen die Außerparlamentarische Opposition (APO) und verteidigte Mitglieder der Rote Armee Fraktion (RAF).

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