Fritz Hartung

deutscher Historiker; Hauptarbeitsgebiete: Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftspolitik; Veröffentl. u. a.: "Deutsche Verfassungsgeschichte vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart"

* 12. Januar 1883 Saargemünd/Lothringen

† 24. November 1967 Berlin (West)

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 05/1968

vom 22. Januar 1968 , ergänzt um Meldungen bis KW 07/2020

Wirken

Fritz Hartung wurde am 12. Jan. 1883 in Saargemünd in Lothringen als Schn eines preußischen Beamten geboren. Er besuchte in Freiburg in Brsg. und in Berlin das Gymnasium und studierte dann Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Berlin. Im Jahre 1905 promovierte er zum Dr. phil.

H. begann seine akademische Laufbahn 1910 als Privatdozent für Verfassungsgeschichte an der Universität Halle, wo er im Jahre 1915 nichtbeamteter a.o. Prof. wurde. Im Jahre 1922 folgte er dann einem Ruf als Ordinarius nach Kiel, um ein Jahr später einen Lehrstuhl für Allgemeine Verfassungsgeschichte der Neuzeit in Berlin zu übernehmen. Dort lehrte er bis zu seiner Emeritierung 1949 vornehmlich über Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte sowie Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftspolitik.

Von den Buchveröffentlichungen H.s ist vor allem hervorzuheben "Deutsche Verfassungsgeschichte der Neuzeit" (14). Das bewährte Standardwerk ist längst zum Begriff für alle, die auf verfassungsrechtlichem Gebiet zu arbeiten haben, geworden. Unter dem Titel "Deutsche Verfassungsgeschichte vom ...