Gerd Harms

deutscher Politikwissenschaftler und Politiker; Kultusminister in Sachsen-Anhalt 1998-2002; Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten 2004-2009; Mitgl. von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bis 2004; danach parteilos; initiierte als Bildungsstaatssekretär 1991-1998 die Einführung des Fachs "Lebenskunde-Ethik-Religion" an Stelle des Religionsunterrichts an Brandenburger Schulen

* 19. Februar 1953 Wilhelmshaven

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 31/2010

vom 3. August 2010 (hu)

Herkunft

Gerd Harms wurde am 19. Febr. 1953 in Wilhelmshaven geboren.

Ausbildung

Nach dem Abitur am Max-Planck-Gymnasium Wilhelmshaven studierte H. ab 1971 an der Freien Universität (FU) Berlin Politische Wissenschaften und Pädagogik. Beide Studiengänge schloss er 1977 bzw. 1980 jeweils mit dem Diplom ab. 1985 wurde H. mit einer Dissertation zum Thema "Kinder und Jugendliche in der Großstadt" an der TU Berlin zum Dr. phil. promoviert.

Wirken

Von 1976 bis 1978 arbeitete H. als Erzieher und Leiter einer Kindertagesstätte in Berlin. In den folgenden Jahren war er als Bildungsreferent in der Erwachsenenbildung (bis 1980, 1983-1987) tätig, arbeitete als Wissenschaftlicher Angestellter an der Freien Universität (FU) Berlin (1980-1982) sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität (TU) Berlin (1987-1989) und trat bei verschiedenen Fortbildungsträgern als freiberuflicher Dozent auf.

1989 wurde H. für zwei Jahre zum Staatssekretär für ...