Godfried Bomans

niederländischer Schriftsteller; Fernseh- und Rundfunkkommentator; Werke u. a.: "Memoiren des Herrn Ministers", "Erik of het klein insektenboek", "Sprookjes", "Römische Impressionen"

* 2. März 1913 Den Haag

† 22. Dezember 1971 Bloemendaal

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 19/1974

vom 29. April 1974

Wirken

Godfried Jan Arnold Bomans wurde am 2. März 1913 in Den Haag als Sohn des Juristen, Politikers und zeitweiligen Unterrichtsministers I.B. Bomans geboren. Nach dem Gymnasium studierte er von 1933-38 die Rechte bis zum Kandidatenexamen in Amsterdam und von 1939 bis 1942 Psychologie in Nymwegen. Seinen Wohnsitz hatte er zuletzt in Haarlem, dann lebte er in Bloemendal. Nach dem Krieg war er journalistisch tätig: 1945 bis 1950 als Herausgeber des "Elsevier's Weekblaad" und gleichzeitig von 1945 bis 1951 als Redakteur an "De Volkskrant'". Seither war er freier Schriftsteller.

B. begann zu schreiben, als er noch auf der Schulbank saß. Das 1930 verfaßte "Bloed en liefde" ist eine Parodie auf Schauerstücke. Auch seine berühmten "Memoires of Gedenkschriften van Minister Pieter Bas" (Memoiren des Herrn Ministers) wurden begonnen, als er noch das Abitur vor sich hatte. Die durch die Reifeprüfung notgedrungen entstandene Pause ...