Gottfried Graf von Bismarck-Schönhausen

fr. Regierungspräsident; Enkel d. Altreichskanzlers

* 29. März 1901 Berlin

† 14. September 1949

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 10/1950

vom 27. Februar 1950 , ergänzt um Meldungen bis KW 27/2013

Wirken

Graf Gottfried von Bismarck-Schöbhausen wurde am 29. März 1901 in Berlin als jüngerer Sohn des Fürsten Herbert von Bismarck geboren. Sein Bruder ist der Fürst Otto v.B.

v.B. besuchte von 1914 bis 1919 das Gymnasium in Plön und trat nach abgelegter Reifeprüfung in das Kavallerieregiment Potsdam ein. In den Jahren 1919 und 1920 fand er Verwendung im Grenzschutz Ost und in Oberschlesien. Von 1921 bis 1924 studierte er an den Universitäten Heidelberg, München und Kiel Rechts - und Staatswissenschaften. Sein Referendarexamen bestand er 1924 in Kiel. Es folgten dann Studienreisen von 1925 bis 1926 durch Skandinavien, England, Frankreich, Italien und den Balkan. In den Jahren 1927/28 war v.B. informatorisch in den Büros der Hamburg-Amerika-Linie in Hamburg und New York tätig; anschliessend machte er eine Studienreise durch die Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada. Von 1928 bis 1929 war er Mitglied der Geschäftsführung des Reichsverbandes der deutschen Industrie, Abteilung Handelspolitik. Er war Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Deutsch-Englischen Vereinigung.

Seit 1929 war er Landwirt in Reinfeld bei Barnow in Pommern, ...