Hans Haacke

dt. Konzeptkünstler; einer der Hauptvertreter der polit. Konzeptkunst; Werke u. a.: Installationen "Blaues Segel", "Earth Art", dt. Pavillon auf der 45. Kunstbiennale in Venedig 1993, Installation im Innenhof des Reichstagsgebäudes in Berlin, Denkmal für Rosa Luxemburg in Berlin; Lehraufträge u. a. in Philadelphia, New York, Essen, Hamburg

* 12. August 1936 Köln

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 39/2017

vom 26. September 2017 (ds), ergänzt um Meldungen bis KW 39/2021

Herkunft

Hans Christoph Carl Haacke wurde am 12. Aug. 1936 in Köln geboren.

Ausbildung

Er studierte 1956-1960 an der Staatlichen Werkakademie in Kassel und machte dort das erste Staatsexamen als Kunsterzieher. Mit einem Stipendium des DAAD arbeitete er von 1960-1961 in Stanley William Hayters Pariser Atelier 17, und mit einem Fulbright-Stipendium war er 1961-1963 an der Tyler School of Fine Arts in Philadelphia. 1962 übersiedelte H. nach New York und wurde Mitglied in der Art Workers' Coalition.

Wirken

Frühe und lebenslange Lehrtätigkeit

Frühe und lebenslange Lehrtätigkeit1963 nach Köln zurückgekehrt, arbeitete H. fortan in der akademischen Lehre, u. a. an der Pädagogischen Hochschule Kettwig (bis 1965). 1966-1967 führten ihn Lehraufträge an die Hochschulen von Seattle, New Jersey und Philadelphia. 1967-2002 war H. Professor of Art an der ...