Hartmut Haenchen

deutscher Dirigent; international tätiger und höchst vielseitiger Dirigent; Intendant der Dresdner Musikfestspiele 2002-2008; u. a. Generalmusikdirektor an der Niederländischen Oper 1986-2002

* 21. März 1943 Dresden

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 42/2016

vom 18. Oktober 2016 (ds), ergänzt um Meldungen bis KW 20/2018

Herkunft

Hartmut Haenchen wurde am 21. März 1943 in Dresden geboren. Seine Eltern waren Fritz Haenchen, ein Dipl.-Gartenbauinspektor, und Eva Teschendorff. Seine Großmutter war Pianistin, die aufgrund ihrer Erblindung ihren Beruf nicht ausüben konnte.

Ausbildung

Schon als Junge war er 1953-1958 Mitglied des Dresdner Kreuzchors und führte dort bereits mit 15 Jahren als Kantor Konzerte auf. H. besuchte die Kreuzschule und 1958-1960 die erweiterte Oberschule in Dresden. Sein Gesangsstudium und die Dirigierausbildung absolvierte er trotz permanenter Schikanen durch die DDR-Regierung und eines zweimaligen Verweises von der Hochschule 1960-1966 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Wirken

Vom Sänger zum Chorleiter und Dirigenten

Vom Sänger zum Chorleiter und DirigentenH.s Musikkarriere begann 1966 mit den Posten des Direktors der Robert-Franz-Singakademie und des Dirigenten der Halleschen Philharmonie (inzwischen Staatskapelle Halle), die er bis 1972 bekleidete. 1972-1973 war er 1. Kapellmeister an den Bühnen der Stadt Zwickau, bevor ihn die Dresdner Philharmonie als Dirigenten verpflichtete. 1973-1976 wirkte ...