Heinrich Detering

deutscher Germanist und Skandinavist; u. a. Prof. für Neuere Literatur in Göttingen ab 2005; Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 2011-2017; zahlr. Veröffentlichungen, darunter auch Lyrik

* 1. November 1959 Neumünster

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 36/2018

vom 4. September 2018 (mf), ergänzt um Meldungen bis KW 32/2023

Herkunft

Heinrich Detering, kath., wurde am 1. Nov. 1959 in Neumünster geboren.

Ausbildung

Nach dem Abitur 1978 in Lemgo und anschließendem Zivildienst studierte D. in Göttingen, Heidelberg und Odense (Dänemark) deutsche Philologie, Skandinavistik, Theologie und Philosophie. 1988-1994 war er Hochschulassistent des Göttinger Germanisten Albrecht Schöne. Mit einer Arbeit über religiöse Motive bei Wilhelm Raabe promovierte er 1988. In seiner Habilitationsschrift "Das offene Geheimnis" (1993) untersuchte er am Beispiel der Homosexualität, wie literarische Camouflage die Dichtkunst der Neuzeit prägte.

Wirken

Universitätskarriere und weitere Tätigkeiten

Universitätskarriere und weitere Tätigkeiten1995 wurde D. in Kiel jüngster Professor Deutschlands. Seit 2005 hat er in Göttingen den Lehrstuhl für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft inne. die tageszeitung (29/30.10.2011) bescheinigte ihm "eine akademische Bilderbuchkarriere", die ihm nicht nur zahlreiche Gastprofessuren (Skandinavien, China, USA), sondern auch wichtige Preise einbrachte, darunter 2009 den Leibniz-Preis, den bedeutendsten deutschen Wissenschaftspreis. Als einen der bekanntesten ...