Heinz Haller

deutscher Finanzwissenschaftler; Prof. em., Dr. rer. pol.

* 19. März 1914 Schwenningen

† 13. Juni 2004 Stäfa a. Zürichsee (Schweiz)

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 39/2004

vom 25. September 2004 (rl)

Herkunft

Heinz Haller, ev., wurde als Sohn eines Opernsängers geboren und wuchs in einer kunstbegeisterten Familie auf.

Ausbildung

Nach dem Abitur an der Oberrealschule Schwenningen studierte H. Volkswirtschaft und Finanzwissenschaft an der Universität Tübingen, wo er mit dem Examen zum Diplom-Volkswirt (1935) und der Promotion zum Dr. rer. pol. (1936) abschloss. Von 1936 bis 1938 absolvierte er seinen Militärdienst. Nach kurzer Tätigkeit in der Buch- und Bilanzprüfung der Schwäbischen Treuhand AG, Stuttgart, musste er im Dez. 1939 erneut die Uniform anziehen. Im Juli 1945 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft zurück.

Wirken

Nach seiner Rückkehr nahm H. für kurze Zeit seine Arbeit bei der Schwäbischen Treuhand AG wieder auf, entschied sich dann aber für eine Hochschullaufbahn und wurde 1946 wiss. Assistent an der Universität Tübingen, wo er nach seiner Habilitation ab 1948 als Privatdozent tätig war. In Tübingen machte sich H. bald durch volkswirtschaftliche und vor allem finanzwissenschaftliche Arbeiten einen guten Namen. 1953 wurde H. außerplanmäßiger Professor in Tübingen, ein Jahre später folgte er einem Ruf als o. Professor für Volkswirtschaftslehre und ...