Herbert Hancock

genannt Herbie Hancock; amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist; Mitgl. des Miles-Davis-Quintetts 1963-1968; Erfolgstitel u. a.: "Cantaloupe Island", "Chamäleon", "Rockit", "A Change Is Gonna Come"; Filmmusiken u. a.: "Blow up", "Round Midnight"

* 12. April 1940 Chicago/IL

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 29/2019

vom 16. Juli 2019 (re)

Herkunft

Herbert (Herbie) Jeffrey Hancock wurde am 12. April 1940 in Chicago als eines von drei Kindern des Lebensmittelhändlers und Metzgers Wayman Edward Hancock und seiner Frau Winnie (geb. Griffin) geboren. Der Onkel seines Vaters war Jazzmusiker. H.s Schwester Jean starb 1985 41-jährig bei einem Flugzeugunfall.

Ausbildung

Im Alter von sieben Jahren begann H. mit dem Klavierspiel. Er studierte zunächst klassische Musik und Komposition am Grinnell College in Iowa. Seine weitere Ausbildung erhielt er an der Roosevelt University in Chicago, an der Manhattan School of Music und an der New School for Social Research.

Wirken

Mitglied des Miles-Davis-Quintetts

Mitglied des Miles-Davis-QuintettsSeinen ersten öffentlichen Auftritt als Pianist hatte H. mit elf Jahren, als er zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra das D-Dur Klavierkonzert von Mozart spielte. Zum Jazz kam er erst einige Jahre später. 1960 trat H. in Chicago ...