Herbert Eibensteiner

österreichischer Industriemanager; ab Juli 2019 Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, seit 2012 im Vorstand; ab 1989 im Stahlbereich des Vorgängerkonzerns Voestalpine tätig; Vizepräsident des europäischen Stahlverbandes Eurofer 2014-2019

* 23. August 1963 Linz

Herkunft

Herbert Eibensteiner wurde am 23. Aug. 1963 in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz geboren, dem Zentrum der österreichischen Stahlindustrie.

Ausbildung

E. studierte ab 1982 an der Technischen Universität Wien Maschinenbau sowie ergänzend Betriebswirtschaftslehre und legte 1988 das Examen zum Diplom-Ingenieur ab.

Wirken

Einstieg beim voestalpine-Vorgänger

Einstieg beim voestalpine-Vorgänger 1989 kam E. zum staatlichen Stahl-Konglomerat Voestalpine, das nach der de-facto-Pleite 1985 im Zuge der Sanierung 1991 in drei Firmen (Stahl, Edelstahl, Anlagenbau) geteilt wurde. E. begann 1989 als Betriebsingenieur in der Instandhaltung im Stahlbereich, der 1991 als voestalpine Stahl GmbH ausgegliedert wurde. Ab 1993 leitete E. die Instandhaltung im Bereich Kaltwalzwerke (Umformung von Bandstahlen). Ab 1999 folgte die konzernweite Verantwortung für Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

Wesentlich für die Gesundung der Stahlfertigung wurde die Spezialisierung auf hochqualitativen Flachstahl und Grobbleche für verschiedene Branchen, insbesondere die Eisenbahn und für Autobauer. 1995 gelang der Börsengang von Europas fortan meist rentabelstem Stahlerzeuger. 2003-2005 vollendete der Staat die Privatisierung über die Börse. Bereits 2001 erfolgte die Umfirmierung in voestalpine AG.

In der Stahl-Weiterverarbeitung

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