Herlind Gundelach

deutsche Politologin und Politikerin; CDU; Hamburger Senatorin für Wissenschaft und Forschung 2008-2011 und für Finanzen Nov. 2010 - 2011; Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten 1999-2003; Staatsrätin in der hamburgischen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 2004-2008; MdB 2013-2017

* 28. Februar 1949 Aalen

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 44/2018

vom 30. Oktober 2018 (kg)

Herkunft

Herlind Gundelach, geb. Vogt, wurde am 28. Febr. 1949 im württembergischen Aalen als jüngstes von drei Geschwistern geboren. Ihr Vater war Regierungsdirektor und 1947 Mitbegründer der Jungen Union (JU), der Jugendorganisation der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU), in Baden-Württemberg. Der Onkel mütterlicherseits, Bruno Heck, amtierte 1967-1971 als erster Generalsekretär der CDU in der Bundesrepublik.

Ausbildung

G. besuchte ab 1955 die Volksschule zunächst in Aalen dann in Bonn und ab 1959 ein Bonner Gymnasium, wo sie 1967 ihr Abitur ablegte. Ab 1968 studierte sie in der damaligen Bundeshauptstadt Politische Wissenschaft, Geschichte, Philosophie und Staatsrecht. Ihre Promotion zum Dr. phil. erlangte sie bei Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher mit einer Arbeit über das Thema "Die Sozialausschüsse zwischen CDU und DGB – Selbstverständnis und Rolle 1949-1966" (veröff. 1981).

Wirken

Politische Anfänge in der CDU ab 1968

Politische Anfänge in der ...