Hermann Grabner

deutscher Komponist und Musikschriftsteller; Schüler und Assistent Max Regers; Lehrtätigkeit u. a. an der Mannheimer Musikhochschule, am Leipziger Konservatorium und an der Berliner Musikhochschule; Kompositionen v. a. Kirchenmusik, Oper "Die Richterin"; Veröffentl. u. a.: "Regers Harmonik", "Allgemeine Musiklehre"

* 12. Mai 1886 Graz

† 3. Juli 1969 Bozen/Südtirol (Italien)

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 02/1970

vom 29. Dezember 1969

Wirken

Hermann Grabner wurde am 12. Mai 1886 in Graz als Sohn eines Kaufmanns geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt Rechtswissenschaften und schloß das Studium mit der Promotion zum Dr. jur. ab. Gleichzeitig studierte er Musik an den Konservatorien von Graz und Leipzig. Als Schüler von Max Reger - 1911 - 1913 - erwarb er den Nikisch-Preis. Von 1912-1913 war er Assistent Max Regers und Mitglied der Meininger Hofkapelle. Von 1913-1914 war G. Theorielehrer in Straßburg i.E., von 1919 - 1924 wirkte er von Heidelberg aus, wo er als Bratschist tätig war, als Theorielehrer an der Mannheimer Hochsehule. Seit 1924 wirkte er am Konservatorium in Leipzig als Nachfolger von Stefan Krehl, seit 1930 auch als Lektor und Universitätsmusikdirektor. Im Juli 1938 wurde er dann als o.ö. Professor und Kompositionslehrer an die Hochschule für Musik in Berlin berufen, wo er ...