Imma von Bodmershof

Schriftstellerin

* 10. August 1895 Graz

† 26. August 1982 Gföhl/Krems

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 42/1959

vom 5. Oktober 1959 , ergänzt um Meldungen bis KW 42/2000

Wirken

Imma von Ehrenfels wurde am 10. August 1895 in Graz als Tochter des bekannten österreichischen Philosophen und Universitätsprofessors Christian Freiherr von Ehrenfels, Begründer der Gestaltlehre, geboren. An den Universitäten Prag und München studierte sie Kunstgeschichte, Philosophie und Graphologie. Seit 1925 bewirtschaftet sie nach ihrer Verheiratung mit Dr. Wilhem von Bodmershof im niederösterreichischen Waldviertel ihr Gut Rastbach bei Gföhl.

1937 erschien als ihr schriftstellerisches Erstlingswerk der Roman "Der zweite Sommer", dem 1939 bzw. 1942 die Erzählungen "Die Stadt in Flandern" und Begegnung im Frühling" folgten. lhre bedeutensten Werke waren dam der Roman "Die Rosse des Urban Roithner" (1950) und "Sieben Handvoll Salz". Außerdem veröffentlichte sie noch die Novellen "Das verlorene Meer" (1952) und "So lange es Tag ist. (1953).

Im Mai 1959 wurde I.v.B. der große österreichische Staatspreis für Literatur 1958 verliehen.

Anschrift: Rastbach/Österreich (Tel. Gföhl 45).

Werke

2000: Martin Heidegger/Imma von Bodmershof: "Briefwechsel 1959 - 1976". 2000.