Jack H. Vaughn

amerikanischer Diplomat; Botschafter in Panama ab 1964-1965; Leiter des amerikanischen Friedenskorps 1966-1969; Botschafter in Kolumbien 1969-1970

* 18. August 1920 Lame Deer/MT (n.a.A. 18. August 1920 Columbus/MT)

† 29. Oktober 2012 Tucson/AZ

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 36/1970

vom 24. August 1970 , ergänzt um Meldungen bis KW 44/2012

Wirken

Jack Hood Vaughn wurde am 18. Aug. 1920 in Lame Deer/Montana (n.a.A. Columbus) geboren. Er wuchs mit vier Geschwistern in Mexiko und einem Farmland in der Nähe von Columbus auf, wo sein Vater als Farmarbeiter und Cowboy tätig war. Er absolvierte die Washington Gardner High School im Jahre 1939 und war in seiner Jugend unter dem angenommenen Namen Johnny Hood ein erfolgreicher Preisboxer (Federgewicht). Auch noch beim Sprachenstudium an der Universität von Michigan glänzte er nicht nur durch akademische Leistungen, sondern auch als Boxchampion der Universität. Da er vor allem latein-amerikanische Studien trieb, wanderte er 1940 einen Sommer lang durch Mexiko, wozu er sich ebenfalls das Geld zusammenboxte. 1943 erhielt er seinen Bachelor of arts Grad an der Universität Michigan und trat anschließend sofort in die US-Marine ein.

Im Pazifik eingesetzt, nahm er an den Kämpfen um Eniwetok, Guam und Okinawa teil. 1946 wurde er als Kapitän aus der Marine entlassen und ging wieder ...