Jean Delay

Psychiater

* 14. November 1907 Bayonne

† 29. Mai 1987

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 03/1967

vom 9. Januar 1967

Wirken

Jean Delay wurde am 14. Nov. 1907 in Bayonne (Basses-Pyrénées) geboren. Sein Vater war Chirurg.

D. studierte nach dem Besuch eines Gymnasiums ebenfalls Medizin in Paris, daneben aber auch Literaturwissenschaften. In beiden Disziplinen errang er einen Doktorhut. Auch in Philosophie erlangte er ein Lizentiat.

Nachdem D. ab 1937 als Arzt in verschiedenen Krankenhäusern Dienst getan hatte, wurde er 1946 Professor für Geistes- und Gehirnkrankheiten an der medizinischen Fakultät der Sorbonne in Paris und gleichzeitig Direktor des Universitätsinstituts für Psychologie. 1950 war er Präsident des 1. Weltkongresses für Psychiatrie in Paris. Weiter wurde er Vizepräsident der französischen Allianz, Mitglied der französischen Sektion der UNESCO und 1955 Mitglied der medizinischen Akademie Frankreichs.

Im Juni 1959 wurde er als Nachfolger des Schriftstellers Georges Lecomte in den Kreis der 40 "Unsterblichen" der Académie Française gewählt.

Veröffentlichungen: "Les dissolutions de la mémoire", "Les dérèglements de humeur", "La psycho-physiologie humaine", "Aspects de la psychiatrie moderne", "La cité grise", "Le reposantes", "Les hommes sans nom", ...