Jeffrey C. Hall

amerikanischer Genetiker und Chronobiologe; Nobelpreis für Medizin 2017 zus. m. Michael Rosbash und Michael W. Young für Forschungen über die genetischen Grundlagen des zirkadianen Rhythmus ("innere Uhr")

* 3. Mai 1945 New York City

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 01/2018

vom 2. Januar 2018 (gi)

Herkunft

Jeffrey Connor Hall wurde am 3. Mai 1945 im Stadtbezirk Brooklyn, New York City, geboren. Da sein Vater Joseph W. Hall als Hauptstadt-Reporter der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) arbeitete, wuchs er überwiegend im Vorstadtgürtel von Washington D. C. auf.

Ausbildung

Nach Abschluss der Highschool ging H. 1963 an das renommierte Amherst College, wo er 1967 mit dem Bachelor-Grad (B. S.) im Hauptfach Biologie abschloss und wo er auch erste Laborerfahrungen mit Taufliegen bzw. Fruchtfliegen (Drosophila) sammeln konnte, einem der meistgenutzten Modellorganismen in der genetischen Forschung. Nach seiner Graduierung wechselte er auf Empfehlung seiner bisherigen Fakultät an die Graduate School der University of Washington in Seattle, deren Biologie-Department sich schwerpunktmäßig mit Genetik befasste und wo mit Lawrence Sandler einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Drosophila-Forschung lehrte. 1971 wurde H. hier mit einer Arbeit zum Ph.D. in Genetik promoviert.

Wirken

Wissenschaftlicher Werdegang und Forschungsschwerpunkte

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