John L. Hall

amerikanischer Physiker; Nobelpreis für Physik 2005; eine Hälfte des Preises ging an Roy J. Glauber, die andere Hälfte zu gleichen Teilen an ihn und Theodor W. Hänsch für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammtechnik

* 21. August 1934 Denver/CO

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 21/2014

vom 20. Mai 2014 (gi)

Herkunft

John Lewis Hall wurde am 21. Aug. 1934 in Denver im amerikanischen Bundesstaat Colorado geboren. Sein Vater war gelernter Elektroingenieur und arbeitete für eine US-Behörde. Seine Mutter war Grundschullehrerin.

Ausbildung

Nach Abschluss der High School absolvierte er ein Physikstudium am Carnegie Institute of Technology (Teil der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania), wo er 1956 den Bachelor-Grad (B.S.) und 1958 den Master-Grad (M.S.) erhielt. 1961 wurde er schließlich an gleicher Stelle zum Ph.D. in Physik promoviert.

Wirken

Nach seiner Promotion ging H. an das in Boulder, Colorado, beheimatete Forschungsinstitut des dem Handelsministerium unterstellten National Bureau of Standards, das später in National Institute of Standards and Technology (NIST) umbenannt wurde. Hier arbeitete und forschte er, 1979 zum "Senior Scientist" erhoben, bis 2004. Ab 1964 war er darüber hinaus bis ins hohe Alter Forschungsmitglied an der gemeinsam vom NIST und ...